Dialog im Korea-Konflikt

Süd- und Nordkorea: Sie reden erstmals seit zwei Jahren wieder

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Nordkoreanische Soldaten fotografieren im Grenzort Panmunjom das Geschehen auf der gegenüberligenden Seite.

Unterhändler aus Süd- und Nordkorea kommen heute zu den ersten offiziellen Gesprächen zwischen beiden Ländern seit zwei Jahren zusammen.

Seoul/Panmunjom - Im Vordergrund steht die Frage, ob und wie nordkoreanische Sportler trotz Zeitknappheit noch an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar teilnehmen können. Südkoreas Vereinigungsminister und Delegationsleiter Cho Myoung Gyon sagte am Montag, dass er zudem möglichst auch über neue Treffen zwischen getrennten koreanischen Familien und Maßnahmen zur militärischen Entspannung sprechen wolle.

Überraschendes Friedensangebot

Die Lage in der Region hat sich im vergangenen Jahr nach zahlreichen Raketentests durch Nordkorea und einem weiteren Atomversuch deutlich verschärft. Beide Länder hatten sich nach einem überraschenden Friedensangebot des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un auf die Gespräche geeinigt. Kim hatte am Neujahrstag erklärt, eine Delegation zu den Olympischen Spielen schicken zu wollen. Die Gespräche finden im Grenzort Panmunjom statt.

Die Unterredung fand am Dienstag in Panmunjom in der demilitarisierten Zone zwischen den beiden verfeindeten Nachbarstaaten statt. Im Mittelpunkt stand die mögliche Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im kommenden Monat in Südkorea, wie der südkoreanische Vereinigungsminister Cho Myoung Gyon mitteilte. Damit setzten beide Seiten ihre Annäherung nach Monaten der Eskalation wegen des nordkoreanischen Raketen- und Atomprogramms fort.

dpa

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