Erste Gespräche seit Jahren

Süd- und Nordkorea wollen Deeskalation - USA warnen

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Gespräche zwischen Nord- und Südkorea

Zwar begrüßt die US-Regierung die Bemühungen zur Entspannung der militärischen Lage auf der koreanischen Halbinsel. Gleichzeitig aber warnen die USA auch. 

Washington/Pjöngjang - Die USA haben die vorsichtige Annäherung zwischen Nord- und Südkorea begrüßt, zugleich aber vor einem zu großen Entgegenkommen gegenüber Pjöngjang gewarnt. Es müsse dafür gesorgt werden, dass durch die vereinbarte Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im Februar im südkoreanischen Pyeongchang nicht gegen die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen gegen Nordkorea verstoßen werde, sagte am Dienstag die Sprecherin des Außenministeriums in Washington, Heather Nauert. 

Um sicherzustellen, dass es keine Verstöße gegen die wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms verhängten Strafmaßnahmen gebe, arbeite die US-Regierung mit der südkoreanischen Regierung zusammen, teilte Nauert mit. Bei dem ersten Treffen von Regierungsvertretern aus Nord- und Südkorea seit mehr als zwei Jahren hatten sich die verfeindeten Nachbarstaaten am Dienstag auch auf Schritte zur militärischen Deeskalation verständigt. Sie vereinbarten "Militärgespräche zum Abbau der militärischen Spannungen" auf der koreanischen Halbinsel. 

US-Präsident Donald Trump habe Südkoreas Staatschef Moon Jae-In am 4. Januar deutlich gemacht, dass die USA an friedlichen und erfolgreichen Winterspielen interessiert seien. „Im selben Gespräch verständigten sich die beiden Staatsmänner darauf, die Strategie des maximalen Drucks auf Nordkorea mit dem Ziel einer kompletten Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel weiterzuverfolgen“, heißt es in einem Statement des US-Außenministeriums vom Dienstag. Außenminister Rex Tillerson werde weiter in engem Kontakt mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Kang Kyung-wha in der Sache bleiben.

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dpa/AFP

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