Südlink: Berlin verunsichert Anlieger

Berlin / Kassel. „Bundesregierung gegen eine generell stärkere Nutzung teurer Erdkabel beim Netzausbau“ - diese Meldung sorgte gestern für Irritationen. Schließlich hatten die Koalitionsspitzen von Union und SPD erst kürzlich genau das Gegenteil verabredet, auch für die Südlink-Höchstspannungstrasse, die unsere Region queren soll.

Am Abend Entwarnung: Die Meldung aus dem Bundeswirtschaftsministerium habe „erhebliche Verunsicherung ausgelöst“, sagte Tjark Bartels, Landrat des Kreises Hameln- Pyrmont, der mit 20 anderen Kreisen für mehr Erdkabel kämpft. Südlink ist als Gleichstromtrasse geplant. Das Nein zu stärkerer Erdverkabelung beziehe sich aber „ganz offensichtlich ... auf Wechselstromleitungen“, so Bartels. Sie seien tatsächlich nicht Bestandteil der Ergebnisse des Klimagipfels vom 2. Juli. Das Ministerium bestätigte später diese Version.

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