Gabriel will Kritik an Stromleitung abräumen

Südlink: Vorfahrt für Erdkabel?

Tjark Bartels

Berlin. Bis zum Nachmittag stand das Thema Energiewende noch auf dem Fahrplan zur Koalitionsrunde im Kanzleramt - Griechenland hin, Krise her. Am Mittwochabend wollen sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD sich über ein Umsteuern bei der Südlink-Höchstspannungstrasse einigen.

Im Vorfeld hatte Wirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel angekündigt, Widerstand aus Bayern gegen bisherige Südlink-Pläne abräumen zu wollen. Und Protest aus Niedersachsen sowie Hessen gleich mit: Bei der 800 Kilometer langen Leitung von der Nordsee in den Süden Deutschlands kann Gabriel sich inzwischen Erdkabel, die gegenüber Freileitungen eigentlich die Ausnahme sein sollten, bei Südlink als „Regelfall“ vorstellen. Das bestätigte das Ministerium gestern auf Anfrage. Zugleich hieß es: „Es bleibt bei den geplanten Trassen in Bayern (Gleichstrompassage Ost und Südlink)“.

Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels, der mit 20 weiteren Landkreisen einen Neustart der Planungen und dabei mehr Erdkabel fordert, sieht einen „riesigen Erfolg“. Man müsse aber weitere Details abwarten.

Einen ersten Trassenvorschlag durch unsere Region hatte die Bundesnetzagentur im Februar zur völligen Überarbeitung an Netzbetreiber Tennet zurückgeschickt.

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