Neue Verhandlungen

Syrien-Friedensgespräche in Genf sollen beginnen

+
Fünf Jahre dauert der Bürgerkrieg in Syrien bereits an. Viele Städte sind fast restlos zerstört.

Genf - Nach fünf Jahren Bürgerkrieg in Syrien sollen heute in Genf neue Verhandlungen über ein Ende des blutigen Konflikts beginnen.

UN-Sondervermittler Staffan de Mistura hatte am Dienstag Einladungen für die Friedensgespräche verschickt. Unklar war bis kurz vor Beginn, welche Vertreter der Opposition teilnehmen. Darüber hatte es in den vergangenen Tagen einen heftigen Streit gegeben.

Die Verhandlungen sollen den Weg zu einer Übergangsregierung bahnen. Innerhalb von 18 Monaten soll es freie Wahlen unter UN-Aufsicht geben. Regime und Opposition werden in Genf zunächst nicht direkt miteinander reden. Der UN-Sonderbeauftragte De Mistura will am Anfang in "Annäherungsgesprächen" zwischen ihnen vermitteln. Die Vereinbarung eines umfassenden Waffenstillstands soll Priorität haben.

Die internationale Gemeinschaft hatte sich im November auf einen neuen Fahrplan für eine politische Lösung des Konflikts geeinigt. Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 sind mehr als 250 000 Menschen umgekommen. 4,6 Millionen Syrer sind nach UN-Angaben vor der Gewalt ins Ausland geflohen, weitere 6,6 Millionen Menschen im Land selbst vertrieben. 13,5 Millionen Syrer brauchen humanitäre Hilfe.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.