Ahmad Tumeh al-Chader

Syrien: Opposition wählt Islamisten an Spitze

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Syrische Oppositionelle (Archivbild).

Kairo - Die oppositionelle Syrische Nationale Koalition hat eine neue Führung: Einen Islamisten, der allerdings als moderat gilt.

Die notorisch zerstrittene Oppositionsplattform wählte am Samstagabend den als moderat geltenden Islamisten Ahmad Tumeh al-Chader zum Ministerpräsidenten für eine Regierung der Rebellengebiete.

„Unsere Regierung wird eine Strategie für den Übergangsprozess ausarbeiten“, sagte der 48-Jährige nach seiner Wahl auf einer Pressekonferenz in Istanbul. „Unsere Regierung wird militärische und humanitäre Einsätze unterstützen.“

Risiken und Probleme eines Militäreinsatzes in Syrien

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Der Oppositionspolitiker, der in Syrien immer wieder inhaftiert wurde, steht der Muslimbruderschaft nahe. Der gelernte Zahnarzt war 2005 Generalsekretär der Initiative „Damaskus-Erklärung“ für demokratischen Wandel, die das korrupte Assad-Regime kritisiert und Reformen gefordert hatte.

Dem von den Oppositionellen zuerst bestimmten Ministerpräsidenten Ghassan Hito war es wegen mangelnder Akzeptanz unter den politischen Parteien nicht gelungen, eine Übergangsregierung zu bilden.

dpa

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