Tagesgeld und Festgeld – das sollten Sie darüber wissen

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Tagesgeld und Festgeld sind zwei sichere Sparmöglichkeiten.

Mit Geldanlagen ist es so eine Sache: Das Sparbuch ist sicher, die Zinsen sind aber minimal. Aktien können riesige Gewinne bringen, sind jedoch für Laien riskant. Ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto hingegen vereint Sicherheit und passable Zinsen. Wir haben ein paar Tipps für Sie.

Tagesgeld: jederzeit verfügbar, niedrigere Zinsen

Das Tagesgeld ist eine der beliebtesten kurzfristigen Anlagemethoden. Zwar bringt es im Vergleich zum Festgeld die geringeren Zinsen, hat allerdings den Vorteil, dass Sie jederzeit und meist in beliebiger Höhe über Ihr Geld verfügen können. Das ist zum Beispiel dann interessant, wenn Sie plötzlich eine größere Anschaffung tätigen müssen, etwa ein Auto oder Möbel. Ein Tagesgeldkonto kann – wie ein Sparbuch – nicht überzogen werden.

Die Zinsen für ein Konto mit Tagesgeld, wie es die meisten großen Geldhäuser anbieten, sind nicht festgeschrieben. Die Bank kann den Zinssatz jederzeit ändern. Meist wird Neukunden aber ein bestimmter Satz für eine gewisse Anlagezeit garantiert. Außerdem legen manche Geldinstitute einen Höchstbetrag fest, für den Sie die Zinsen garantieren. Gutgeschrieben werden die Zinserträge in einem je nach Bank unterschiedlichen Intervall. Üblich sind viertel-, halb- und jährliche Gutschriften.

Die Höhe der Zinsen ist nicht bei allen Geldinstituten gleich. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, ein Tagesgeldkonto anzulegen, informieren Sie sich vorher, welche Bank gerade die für Sie besten Konditionen hat.

Worauf Sie beim Tagesgeld achten sollten:

  • Gibt es eine Mindesteinlage? Nur dann erhalten Sie die angegebenen Konditionen.
  • Ist ein Höchstanlagebetrag vorgegeben? Dann teilen Sie Ihr Geld besser auf, wenn Sie mehr anlegen wollen.
  • Gilt das Angebot nur für Neukunden? Das ist wichtig, wenn Sie bei der betreffenden Bank schon ein Konto besitzen.
  • Hat die Bank ihren Sitz in der EU? Nur dann greift die Einlagensicherung, die Sparer bis zu einem Betrag von 100.000 Euro absichert, wenn das Institut pleitegeht.

Festgeld: auf lange Zeit angelegt

Bei einem Festgeldkonto erhalten Sie einen höheren Zinssatz als beim Tagesgeld. Dieser ist in der Regel für die komplette Laufzeit festgeschrieben. Damit wissen Sie schon beim Eröffnen des Kontos, wie viel Sie nach Ablauf des Vertrages haben.

Um während der Laufzeit des Vertrags Geld abzuheben, brauchen Sie ein Sonderkündigungsrecht. Nehmen Sie dieses in Anspruch, müssen Sie aber damit rechnen, dass Sie eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Damit lässt sich die Bank den Verlust ihrer Planungssicherheit und den Gewinnausfall bezahlen. Die Höhe der Entschädigung variiert je nach Bank.

Das ist wichtig beim Festgeld:

  • Planen Sie die Laufzeit. Ist eine größere Investition zu erwarten, sollten Sie das in Ihre Konzeption miteinbeziehen.
  • Achten Sie wie beim Tagesgeld darauf, ob es eine Höchst- oder eine Mindesteinlage gibt. Sonst profitieren Sie eventuell nicht von dem günstigsten Angebot.
  • Erkundigen Sie sich, ob Ihre Einlagen auch bei einer Insolvenz der Bank in voller Höhe abgesichert  sind.

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