Taliban-Aussage: Cain leistet sich neuen Fauxpas

Washington - Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Herman Cain hat bei Kritikern erneut Zweifel an seiner außenpolitischen Kompetenz aufkommen lassen.

Am Freitag deutete er in Orlando vor Journalisten an, die radikalislamischen Taliban könnten künftig eine Rolle in der neuen libyschen Regierung spielen. Tatsächlich ist die Gruppierung in Afghanistan und Pakistan aktiv.

Erst Anfang der Woche hatte Cain Mühe, die Frage zu beantworten, ob er die Libyen-Politik von Präsident Barack Obama unterstütze. Zudem hatte der frühere Chef einer Pizzafirma zuletzt mit Vorwürfen sexueller Belästigung zu kämpfen. In Umfragen fiel er deshalb zurück.

dapd

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