Terror auf Flughafen: Putin kündigt Vergeltung an

Moskau - Nach dem Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen folgen nun Konsequenzen: Kremlchef Medwedew macht den Sicherheitskräften schwere Vorwürfe. Regierungschef Putin kündigt “unvermeidliche Vergeltung“.

Trauer und Wut in Moskau: Nach dem blutigen Selbstmordanschlag mit 35 Toten auf dem Flughafen Domodedowo will der russische Präsident Dmitri Medwedew den Anti-Terror-Kampf verschärfen. Sein Regierungschef Wladimir Putin spricht sogar von “unvermeidlicher Vergeltung“. “Für dieses grausame und sinnlose Verbrechen werden die Terroristen büßen“, sagte er am Dienstag nach einem Besuch der Verletzten in den Moskauer Krankenhäusern. Die diversen russischen Sicherheitskräfte wiesen unterdessen jede Mitschuld an dem Blutbad von sich.

Terroranschlag auf Moskauer Flughafen

Bei dem Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen sind mindtestens 31 Menschen gestorben und 130 verletzt worden. © dpa
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Terroranschlag auf Moskauer Flughafen
Terroranschlag auf Moskauer Flughafen © dapd
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Bericht: Deutsches Opfer stammte aus Köln

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Mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und andere Großereignisse brauche Russland einen “maximalen Schutz vor Anschlägen“, sagte Medwedew vor Vertretern des Inlandsgeheimdienstes FSB. Dazu müssten allerdings die Sicherheitsdienste auf Vordermann getrimmt werden. Der Kremlchef rügte laxe Sicherheitsvorkehrungen auf dem Airport. Dort habe praktisch Anarchie geherrscht. Jeder habe dort kommen und gehen können, ohne kontrolliert zu werden. Entsprechend weitete die Staatsanwaltschaft am Dienstag ihre Ermittlungen um vernachlässigte Sicherheitsvorkehrungen aus.

Bei dem Terroranschlag kam auch ein Deutscher ums Leben. Der 34-Jährige aus Köln war für das Remscheider Heiztechnikunternehmen Vaillant nach Moskau gereist, um bei der russischen Tochtergesellschaft Arbeitsabläufe zu verbessern.

Ermittler wollen den Attentäter, der in einer Ankunftshalle des Airports eine Bombe gezündet hatte, über eine DNA-Analyse identifizieren. Der Mann sei bei der Sprengung der mit Nägeln und Schrauben gespickten Bombe - wie viele seiner Opfer auch - derart zerrissen worden, dass nicht einmal das Gesicht richtig zu erkennen sei, berichteten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Ermittler und Gerichtsmediziner.

Die Behörden bestätigten, dass der Attentäter die Splitterbombe mit einer Sprengkraft von fünf Kilogramm TNT in einem Sprengstoffgürtel um den Leib geschnallt hatte. Fahnder hatten Kopf und Hände des Mannes auf dem Flughafen sichergestellt und danach erklärt, es handele sich um einen Mann mit kaukasischem oder arabischem Aussehen im Alter zwischen 30 und 35 Jahren.

Die Behörden vermuten, dass radikale Islamisten aus dem russischen Konfliktgebiet Nordkaukasus hinter dem Anschlag stecken, sogenannte Wahhabiten. Medienberichten zufolge hatte der FSB bereits seit einigen Tagen Hinweise auf einen bevorstehenden Terrorakt in Moskau. Der Flughafen selbst hatte nach Angaben des Verkehrsministeriums aber keine Hinweise auf einen möglichen Anschlag und deshalb keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. “Es gab keinen Grund, zusätzliche Maßnahmen zu treffen“, sagte Vizeverkehrsminister Andrej Nedossekow.

dpa

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