Geiselnahme in den Golanhöhen

Terroristen: Blauhelme begangen "Verbrechen"

Kunaitra - Die radikal-islamische Al-Nusra-Front hat die Gefangennahme von UN-Soldaten mit einer angeblichen „Komplizenschaft“ der Vereinten Nationen mit dem syrischen Regime begründet.

„Die UN hat alle Massaker dieses schamlosen Feindes gegen wehrlose Muslime ignoriert“, hieß es in einer am Samstagabend im Internet veröffentlichten Mitteilung. Die Vereinten Nationen machten sich daher zum Kollaborateur und begingen selbst „Verbrechen“.

Die Authentizität der Mitteilung war zunächst unklar. Die Al-Nusra-Front hält seit vergangenem Donnerstag nach UN-Angaben 44 Blauhelm-Soldaten von den Fidschi-Inseln auf den syrischen Golanhöhen gefangen. In der Mitteilung war dagegen von 45 Blauhelmen die Rede.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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