Thurau-Rechtsstreit geht vor VGH in Kassel

Wiesbaden. Der Rechtsstreit zwischen der Ex-Präsidentin des Landeskriminalamtes, Sabine Thurau, und dem Innenministerium kommt vor das oberste hessische Verwaltungsgericht.

Das Ministerium legte am Freitag Beschwerde gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Wiesbaden (Aktenzeichen: 3L 894/11) ein. Das teilte das Gericht mit.

Es hatte in einem Eilverfahren die Entlassung Thuraus von der LKA-Spitze für unwirksam erklärt. Mit der Beschwerde muss sich nun der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel befassen.

Thurau war 2010 als erste Frau in Deutschland zur Präsidentin eines Landeskriminalamtes ernannt worden. Der früheren Frankfurter Polizei-Vizepräsidentin hing aber noch eine Reihe von Prozessen mit Untergebenen aus jener Zeit nach. Im Herbst 2010 versetzte der neue Innenminister Boris Rhein (CDU) Thurau zunächst ins Ministerium. Wegen angeblicher Führungsmängel in der Probezeit entließ er sie zum September 2011 endgültig als LKA-Chefin. Thurau klagt dagegen. Zuletzt haben ihre Anwälte Anzeige gegen das Ministerium wegen Aktenunterdrückung erstattet. (dpa)

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