Geflügel lebend weggeworfen

Tierquälerei: Wiesenhof kündigt Landwirt

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Wiesenhof-Produktion aus dem Jahr 2011: So sieht es im Inneren eines Hähnchenstalls aus.

Altötting. Wegen Tierquälerei-Vorwürfen hat der Geflügelproduzent Wiesenhof einem bayerischen Landwirt den Vertrag gekündigt und Strafanzeige gestellt. Das Magazin „Stern“  berichtete, dass der Bauer schwächliche Tiere lebend in den Müll geworfen hat.

Die Tierschutzorganisation „Soko Tierschutz“ hatte heimlich Filmaufnahmen auf dem Hof im Landkreis Altötting gemacht.

„Nach Sichtung des Filmmaterials sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die auf dem gezeigten Betrieb durchgeführte Art und Weise der Nottötungen an selektierten, nicht lebensfähigen Tieren, einen klaren Verstoß gegen das geltende Tierschutzrecht darstellt“, teilte eine Wiesenhof-Sprecherin am Mittwoch mit.

„Da wir keinen Verstoß gegen das Tierschutzrecht dulden, hat die PHW-Gruppe sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe die zuständige Behörde informiert, das Vertragsverhältnis mit dem selbstständigen Landwirt gekündigt und Strafanzeige gestellt.“ (dpa)

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