Experimente moralisch nicht vertretbar

Kommentar zu Tierversuchen: Gebt Verbrauchern Klarheit!

Melanie Triesch über Alternativen zu Tierversuchen

Tierversuche werden mit Erkenntnisgewinn für die Wissenschaft gerechtfertigt. Wahrscheinlich hat jeder schon ein Medikament eingenommen, das an Tieren getestet wurde. Man kann dankbar sein für den medizinisch hohen Standard, der so ermöglicht werden kann. Aber zu welchem Preis? Ein Kommentar.

Ein Blick auf die Labortiere reicht, um zu erkennen dass die qualvollen Experimente zum Wohle unserer Gesundheit moralisch nicht mehr vertretbar sind. Wie kann es sein, dass trotz tierversuchsfreier Alternativen jährlich weltweit 200 Millionen Tiere bei Versuchen sterben?

Immerhin: Versuche für die Kosmetikbranche sind in Deutschland und der EU schon verboten. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Ein weiterer Ansatz wäre eine verpflichtende Kennzeichnungspflicht für Produkte, die mit Tierversuchen entwickelt und hergestellt worden sind. Verbraucher könnten den Konsum solcher Artikel stark reduzieren und die Konzerne somit zu einer Änderung ihrer bisherigen Verfahrensweise bewegen.

Wenn die Vernunft uns von Tieren abhebt, dann sollten wir von ihr Gebrauch machen und Alternativen fördern. Handy-Programme, die uns beim Einkauf Klarheit verschaffen, können helfen.

E-Mail an die Autorin: mel@hna.de

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