Timoschenko: Tauziehen um Untersuchung hält an

Kiew - Der Streit um den Gesundheitszustand der inhaftierten ukrainischen Oppositionsführerin Julia Timoschenko geht in eine neue Runde. Die 51-Jährige will sich von einem internationalen  Ärzteteam behandeln lassen.

Nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass weigerte sich die 51-Jährige am Freitag selbst in Gegenwart ihres persönlichen Arztes, eine Blutprobe abzugeben. Nach früheren Verlautbarungen aus ihrem Umfeld fürchtet die zu sieben Jahren Haft verurteilte ehemalige Regierungschefin Manipulationen. Der Medizinprofessor und frühere Gesundheitsminister Nikolai Polschtschuk, der im Auftrag von Timoschenkos Anwälten die Ergebnisse einer amtsärztlichen Untersuchung geprüft hat, forderte unterdessen, Timoschenko von einem internationalen Ärzteteam behandeln zu lassen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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