Regierungskreise bestätigen

USA trainieren syrische Rebellen in Jordanien

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Ein syrischer Oppositioneller feuert ein Sturmgewehr vom Typ AK-47 ab (Archivbild).

Washington - Die USA trainieren seit Monaten in Jordanien Syrer für den Kampf gegen Präsident Baschar al-Assad. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AP aus US-Regierungskreisen.

Ziel sei es, die Opposition gegen Assad zu stärken und gleichzeitig den Einfluss radikaler Islamisten einzudämmen.

Trainiert würden hauptsächlich Sunniten und Beduinen, die früher einmal in der syrischen Armee gedient hätten. Die Kräfte gehörten nicht zur Freien Syrischen Armee, bei der Washington den Einfluss von extremistischen Milizen befürchtet, darunter einige mit Verbindungen zu Al-Kaida.

Es handelt sich den Informationen zufolge um eine Operation der US-Geheimdienste, und sie laufe noch. Regierungsvertreter betonten jedoch, dass es sich um „nicht-tödliche Hilfe“ handele. Beteiligt seien auch andere Länder wie Großbritannien und Frankreich.

Offiziell hat sich die Regierung von US-Präsident Barack Obama bislang nur vage geäußert, ob sie militärisches Training anbietet. Regierungssprecher Josh Earnest sagte am Montag, die USA hätten „logistische, nicht-tödliche Unterstützung erbracht, die den syrischen Rebellen geholfen hat“. Dies werde man fortsetzen.

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Welche Bedeutung das Training in dem Konflikt bisher hat, ist unklar. Einige der von den USA trainierten Syrer sollen Landsleute in dem Bürgerkriegsland selbst ausbilden. Aus den Kreisen wurden nur wenige Einzelheiten bekannt, weil Geheimdienstangelegenheiten berührt seien. Das US-Verteidigungsministerium betonte, man sei nicht an militärischer Ausbildung oder Ausrüstung syrischer Rebellen beteiligt. Der Geheimdienst CIA lehnte einen Kommentar ab.

AP

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