Trekking: Mit der richtigen Ausrüstung auf den Gipfel

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Wer seine Trekking-Tour im Voraus gut plant, kann auf dem Gipfel entspannt die Aussicht genießen.

Festes Schuhwerk, funktionelle Kleidung und ein sinnvoll gepackter Wanderrucksack – mit der richtigen Ausstattung wird jede Trekking-Tour zum Erlebnis. Hier ist eine Übersicht, was Gipfelstürmer für eine einwöchige Wanderung einpacken sollten.

Funktionelle Trekking-Kleidung

Um für jedes Wetter gut gerüstet zu sein, kleiden Sie sich am besten nach dem Zwiebelprinzip: Über die Sportunterwäsche tragen Sie ein Shirt aus wärmendem Fleece, darüber eine atmungsaktive Regenjacke als Schutzschicht gegen eisigen Wind und Niederschlag. Das hat den Vorteil, dass Sie je nach Temperatur ein Kleidungsstück aus- oder wieder anziehen können und so immer passend gekleidet sind. Günstige und funktionelle Trekking-Klamotten können Sie zum Beispiel bei doorout.com im Internet bestellen oder direkt im Sportfachgeschäft kaufen.

Passende Wanderschuhe

Damit das Gipfelstürmen Freude macht, ist gutes Schuhwerk nötig. Mit Turnschuhen kommen Sie in den Bergen nicht weit – sie geben nicht genügend Halt. Bei einer leichten Trekking-Route auf Panoramawegen reichen stabile Freizeitschuhe mit einer rutschfesten Profilsohle. Wenn es dann in höhere Regionen geht und die Wege schwieriger und unebener werden, ziehen Sie aber unbedingt Wanderschuhe mit Schaft an.

Achten Sie darauf, Bergschuhe immer eine Nummer größer zu kaufen. Denn die Füße schwellen beim Trekking an. Trotzdem dürfen die Schuhe vor allem an der Fessel und an den Außenkanten des Fußes nicht zu locker sitzen, sonst knicken Sie leicht um. Wählen Sie ein Modell, das wasserfest und gleichzeitig atmungsaktiv ist. Schwitzt der Fuß bilden sich schneller Blasen.

Sinnvolle Ausrüstung

Für die Trekking-Ausrüstung gilt: Jedes Gramm weniger zählt. Ob Thermoskanne, Schlafsack oder Zelt – je leichter das Material, desto weniger Gewicht müssen Sie den Berg hochtragen. Überlegen Sie deshalb genau, was sie mitnehmen wollen. Diese Sachen gehören in jeden Wanderrucksack:

Wanderkarte : Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob Sie noch auf dem richtigen Weg sind.

Proviant: Eine Brotzeit, eine Banane, ein Müsliriegel und mindestens 1 1/2 Liter Apfelschorle geben Energie auf einem Tagesausflug.

Notfallausrüstung: Für den Fall einer Verletzung sollte man ein kleines Erste-Hilfe-Set und eine Rettungsdecke dabei haben. Solch eine Decke ist an jeder Tankstelle für rund zwei Euro erhältlich und verhindert, dass der Verletzte auskühlt. Außerdem wichtig: ein Handy, um gegebenenfalls einen Notruf abzusetzen.

Vorbereitung auf eine Trekking-Route

Auch mit der richtigen Wanderausrüstung sollten Sie nicht einfach drauf losgehen. Planen Sie Ihre Route sorgfältig. Sind Sie noch kein Profi, lassen Sie es langsam angehen: Suchen Sie am Ankunftstag keine sportliche Herausforderung, sondern geben Sie dem Körper erst mal Zeit, sich an das veränderte Klima zu gewöhnen. Am nächsten Tag bietet sich eine leichte Talwanderung an. Wenn es dann bergauf geht, planen Sie ungefähr 600 bis 800 Höhenmeter pro Tag ein.

Wählen Sie Ihr Tempo nach dem Prinzip: „Walk and talk“. Gehen Sie immer nur so schnell, dass Sie sich unterhalten können, ohne außer Atem zu geraten. Machen Sie ausreichend viele Pausen auf Ihrer Trekking-Tour. Nach rund 90 Minuten ist die Energie verbraucht. Dann ist Zeit für eine Brotzeit, sonst lässt die Trittsicherheit nach.

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