Trotz Kanzler-Ohrfeige: Klarsfeld hofft auf CDU-Stimmen

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Die aus Berlin stammende Französin Beate Klarsfeld beschimpft während einer Bundestagssitzung am 2. April 1968 von der Zuschauertribüne im Bundestag in Bonn  Bundeskanzler Kiesinger als "Nazi" und "Verbrecher". Neben ihr ein Saaldiener. Im selben Jahr ohrfeigte sie Kiesinger und wurde mit dieser Tat berühmt.

Berlin - Erst ohrfeigte sie CDU-Kanzler Kurt-Georg Kiesinger - jetzt hofft Linken-Kandidatin Beate Klarsfeld bei der Bundespräsidenten-Wahl ausgerechnet auf Stimmen von CDU-Leuten.

Die von der Linkspartei nominierte Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Beate Klarsfeld, hofft in der Bundesversammlung am 18. März auch auf Stimmen von Wahlleuten, die von den Unionsparteien aufgestellt worden sind. Sie sagte dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe), CDU-Wahlleute, die Joachim Gauck skeptisch gegenüberstehen, könnten dann mit ihr einer Frau die Stimme geben, die 1968 den damaligen CDU-Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger geohrfeigt habe, das "wäre doch lustig".

Das waren die deutschen Bundespräsidenten

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