Trüber Jahresbeginn in Hessen: Wo bleibt die Sonne?

Kassel. Wolken, Regen, Nebel - durchweg trübe ist das Wetter seit Jahresbeginn gewesen. Manche Orte in Hessen haben die Sonne überhaupt noch nicht gesehen.

„Null Komma Null Sonnenscheinstunden“ registrierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in den ersten neun Januartagen beispielsweise auf dem Hoherodskopf und in Schotten im Vogelsberg oder auf dem Feldberg im Taunus.

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In Kassel schien die Sonne noch nicht mal eine halbe Stunde lang, am Frankfurter Flughafen war es bei 0,7 Sonnenscheinstunden ähnlich trübe. In Darmstadt registrierte der DWD 1,4 Stunden Sonnenschein. Ursache für das hartnäckige Grau sei die Wetterlage gewesen, sagte DWD-Meteorologe Andreas Friedrich. Tiefdruckgebiete hätten immer wieder milde und feuchte Luft vom Atlantik oder der Nordsee ins Land gebracht.

Die Januarsonne habe nicht die Kraft gehabt, die Wolken aufzulösen. „Das ist nicht ungewöhnlich im Winter“, sagte Friedrich. Es habe auch schon längere sonnenlose Phasen gegeben: Im Dezember 1965 habe eine Station im Thüringer Wald bei Eisenach im ganzen Monat keine einzige Sonnenstunde registriert. (lhe/rpp)

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