Warnung vor Raketentest

Trump droht Nordkorea mit "größerem Atomwaffenknopf"

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US-Präsident Donald Trump in Washington Foto: Pablo Martinez Monsivais/Archiv

Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hatte den USA an Neujahr mit dem Atomwaffenknopf gedroht. Gut einen Tag später kontert US-Präsident Trump: seiner sei "größer & mächtiger". UN-Botschafterin Haley warnt vor einem neuen Raketentest.

Washington/ New York (dpa) - Im Atomstreit mit Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump seine Rhetorik gegen Staatschef Kim Jong Un verschärft und mit dem Atomwaffenknopf gedroht.

Kim habe just erklärt, dass sein "Atomwaffenknopf immer auf seinem Schreibtisch" sei, schrieb Trump am Dienstagabend (Ortszeit). "Wird jemand aus seinem verarmten und ausgehungertem Regime ihn bitte darüber informieren, dass auch ich einen Atomwaffenknopf habe", so der US-Präsident. "Aber er ist viel größer & mächtiger als seiner, und mein Knopf funktioniert!"

In seiner Neujahrsansprache am Montag hatte Kim gesagt, der "Atomwaffenknopf" befinde sich immer auf seinem Schreibtisch. Die gesamte USA seien in Reichweite nordkoreanischer Atomwaffen. "Das ist Realität, keine bloße Drohung".

Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley hatte Nordkorea zuvor vor einem weiteren Raketentest gewarnt. "Wir hören Berichte, dass Nordkorea möglicherweise einen weiteren Raketentest plant", sagte Haley am Dienstag in New York. "Ich hoffe, das wird nicht passieren. Aber falls es doch passiert, müssen wir noch härtere Maßnahmen gegen das nordkoreanische Regime ergreifen", so Haley. Die USA würden niemals eine Atommacht Nordkorea akzeptieren.

Nach dem jüngsten Test einer neuen Interkontinentalrakete durch Nordkorea Ende November hatte der UN-Sicherheitsrat erst vor Weihnachten die Sanktionen gegen das Land noch mal verschärft. Unter anderem wird die Lieferung von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an Nordkorea danach weiter begrenzt. Pjöngjang hatte angegeben, mit der Hwasong-15 genannten Rakete das gesamte Festland der USA erreichen zu können.

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