Nach knapp zwei Jahren

Trump gibt bekannt: In Venezuela inhaftierter US-Bürger freigelassen

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US-Präsident Donald Trump.

Der seit knapp zwei Jahren in Venezuela inhaftierte US-Bürger Joshua Bolt wurde freigelassen. Präsident Donald Trump verkündete die Freilassung.

Washington - Nach fast zwei Jahren ist der in Venezuela inhaftierte US-Bürger Joshua Bolt freigelassen worden. US-Präsident Donald Trump teilte am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit, der Mormonen-Missionar werde am Abend gemeinsam mit seiner Familie im Weißen Haus in Washington empfangen. "Die wunderbaren Einwohner von Utah werden sich freuen", erklärte Trump. 

Regierung warf Bolt die Organisation von bewaffneten Gruppen vor

Der Missionar Bolt stammt aus dem US-Bundesstaat Utah; vor fast zwei Jahren wurde er kurz nach seiner Ankunft in Venezuela festgenommen. Die Regierung in Caracas warf ihm vor, er habe die Aufstellung bewaffneter Gruppen in Venezuela organisiert, um die Stellung des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro ins Wanken zu bringen. 

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Der republikanische Senator Orrin Hatch aus Utah teilte mit, nach zwei Jahren "harter Anstrengungen" sei es gelungen, die Freilassung von Bolt und seiner venezolanischen Frau Thamy Bolt zu erreichen. Das Ehepaar befinde sich auf dem Heimweg in die USA. Gegen 19.00 Uhr Ortszeit (01.00 MESZ) sollen die beiden im Weißen Haus empfangen werden. 

USA fährt harten Kurs gegen Venezuela

Die USA fahren seit Jahren einen harten Kurs gegen den venezolanischen Staatschef, dem sie die Aushöhlung der Demokratie in dem ölreichen südamerikanischen Land vorwerfen. Nach dem umstrittenen Wahlsieg Maduros bei der Präsidentenwahl am 20. Mai hatte Washington neue Wirtschaftssanktionen verhängt. Beide Ländern wiesen wechselseitig Diplomaten aus. 

Am Vortag von Bolts Freilassung war der republikanische US-Senator Bob Corker mit Maduro in Caracas zusammengetroffen. Utahs Senator Hatch dankte Corker für dessen "entscheidende Bemühungen" in dem Fall.

AFP

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