"Deutschland sagt Stopp"

Türkei erleichtert über Pegida-Gegendemos

Istanbul - Die Medien in der Türkei haben die gut besuchten Kundgebungen gegen die Pegida-Bewegung in Deutschland als Zeichen einer entschlossenen Haltung gegen Islamfeindlichkeit gelobt.

Die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete am Dienstag, die Menschen in der Bundesrepublik hätten angesichts der islamkritischen Bewegung "Stopp" gesagt. Die Zeitung "Hürriyet" betonte auf ihrer Titelseite, am Vorabend sei die Beleuchtung des Kölner Doms aus Protest gegen Pegida ausgeschaltet worden. "Verdunklung gegen die Islamophobie", lautete die Schlagzeile. Mehrere türkische Medien widmeten der Berichterstattung über die Anti-Pegida-Kundgebungen breiten Raum. "Zorn gegen Islamophobie", hieß es in der regierungsnahen Zeitung "Aksam".

Die ebenfalls regierungsfreundliche "Star" meldete, in Deutschland seien "Tausende gegen Islam-Feindlichkeit" auf die Straße gegangen. Die türkische Regierung warnt seit langem vor Islam- und ausländerfeindlichen Tendenzen in Deutschland und anderen europäischen Staaten. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte erst am vergangenen Freitag ein gemeinsames Eintreten gegen Islamophobie gefordert. Der frühere Außenminister Davutoglu tritt am kommenden Sonntag seinen ersten Deutschland-Besuch als Regierungschef an.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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