Türkei setzt Belohnung bei Suche nach "Terroristen" aus

+
Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. Foto: STR

Istanbul (dpa) - Die Türkei hat auf der Suche nach "Terroristen" eine allgemeine Belohnung ausgesetzt. Für Hinweise, die zur Festnahme von Tätern führten, die gegen das Anti-Terror-Gesetz verstoßen haben, werde ein Preisgeld ausgesetzt, hieß es in einem veröffentlichten Beschluss des Innenministeriums.

Der Hinweisgeber erhalte dafür bis zu 200 000 Türkische Lira (rund 61 253 Euro). Auch die von der Regierung im Kampf gegen die verbotene Arbeiterpartei PKK bewaffneten Dorfschützer dürften die Prämie erhalten. Die PKK gilt in der Türkei, den USA und der Europäischen Union als Terrororganisation. Der Konflikt zwischen der PKK und der türkischen Regierung war Ende Juli wieder aufgeflammt. Seitdem verübt die PKK fast täglich tödliche Anschläge auf Sicherheitskräfte. Die Armee wiederum fliegt regelmäßig Luftschläge gegen PKK-Stellungen im Nordirak und in der Türkei.

In dem Beschluss des Innenministeriums hieß es weiter, Soldaten und in der Terrorbekämpfung eingesetzten Sicherheitskräfte dürften die Prämie nicht erhalten.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.