Spekulationen zurückgewiesen 

Türkischer Außenminister Cavusoglu schwört: „Es hat nie einen Deal im Fall Yücel gegeben“

+
54. Münchner Sicherheitskonferenz

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat Spekulationen zurückgewiesen, es habe eine Vereinbarung zur Freilassung des deutschtürkischen Journalisten Deniz Yücel gegeben.

München - „Es hat nie einen Deal gegeben“, sagte er am Sonntag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz vor Journalisten. „Aus welchem Grund sollten wir einen Deal machen? Warum sollte er (Yücel) so wichtig sein, dass man irgendwelche Angebote für ihn machen müsste?“

Der 44-jährige „Welt“-Korrespondent Yücel war am Freitag nach einem Jahr Untersuchungshaft freigelassen worden. Vor allem in Deutschland gibt es Spekulationen darüber, ob es eine deutsche Gegenleistung geben könnte.

Die türkische Regierung betont, dass sie lediglich zur Beschleunigung des Verfahrens beigetragen habe. Die Freilassung sei eine unabhängige Entscheidung des Gerichts gewesen.

Lesen Sie auch: Berlin erhofft sich nach Yücels Rückkehr mehr Demokratie in der Türkei

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.