An der Grenze zum Jemen

TV-Sender: Saudischer Prinz stirbt bei Helikopter-Absturz

Ein saudi-arabischer Prinz ist einem Medienbericht zufolge im Süden des Königreichs bei einem Helikopter-Absturz ums Leben gekommen.

Riad - Mansur bin Mukrin, der stellvertretende Gouverneur der Provinz Asir an der Grenze zum Jemen, sei am Sonntag zusammen mit weiteren Insassen verunglückt, wie der saudinahe arabische TV-Sender Al-Arabija unter Berufung auf saudi-arabische Quellen berichtete. Die Absturzursache war zunächst nicht bekannt.

In der bergigen Grenzregion kommt es immer wieder zum Beschuss durch die Huthi-Rebellen von jemenitischer Seite über die Grenze hinweg. Die große saudi-arabische Königsfamilie zählt Tausende Mitglieder, darunter Hunderte Prinzen.

Erst am Samstag hatte Saudi-Arabien in der Nähe des internationalen Flughafens der Hauptstadt Riad eine Rakete abgefangen, die vom Jemen abgefeuert worden war. Es handelte sich um den ersten gezielten Raketenangriff der im Jemen kämpfenden Huthi-Rebellen auf die saudiarabische Hauptstadt. Er steht für das zunehmende Übergreifen des Konflikts im Jemen auf das Nachbarland Saudi-Arabien, das seit März 2015 eine Militärkoalition anführt, die im Jemen Luftangriffe auf die Rebellen fliegt. Die vom Iran unterstützten, schiitischen Huthi-Rebellen kämpfen im Jemen seit Anfang 2015 gegen Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. Nach UN-Angaben wurden in dem Konflikt bislang mehr als 8600 Menschen getötet.

dpa/afp

Rubriklistenbild: © dpa

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