Twittern im Landtag? Ältestenrat berät über Neureglung

Kassel/Wiesbaden. Darf im hessischen Landtag getwittert werden? Diese Frage beschäftigt heute den Ältestenrat. Er muss klären, ob Besucher während einer Plenarsitzung Nachrichten per Online-Kurznachrichtendienst in die Welt schicken dürfen.

Die Geschäftsordnung des Landtages verbietet derzeit das Mitbringen von Geräten, mit denen man Film- oder Tonaufnahmen machen kann. Das wollen die Oppositionsparteien ändern. Auch die Koalitionsparteien CDU und FDP streben eine Lösung fürs Twittern („Zwitschern“) an.

Ausgelöst wurde die Diskussion von Mitgliedern der Piratenpartei, die Ende März von den Zuschauertribünen aus twittern wollten. Der Ordnungsdienst des Landtages verbot ihnen das jedoch. Das Thema Twittern ist in der deutschen Politik seit Jahren ein Thema und hat manches Mal auch schon für Ärger gesorgt. 2009 twitterten die CDU-Politikerin Julia Klöckner und der SPD-Mann Ulrich Kleber, dass Bundespräsident Horst Köhler wiedergewählt worden ist - rund zehn Minuten vor der offiziellen Bekanntgabe, beide waren in der Zählkommission. (lhe/rpp)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.