Über 1350 Euro für einen Eichenstamm

Niedersächsische Landesforsten verkaufen Holz für 1,3 Millionen Euro

Guter Preis: Eichenholz aus dem Staatsforst. Foto: nh

Braunschweig. Mit der Versteigerung „Eiche zwischen Ems und Elbe“ ist die Wertholzsaison in den niedersächsischen Wäldern zu Ende gegangen. Rund 4700 Kubikmeter Wertholz aus dem Niedersächsischen Landeswald wurden in Niedersachsen angeboten und für knapp 1,3 Millionen Euro verkauft.

Besonders erfreut zeigte sich die Behörde, dass es mit 89 Käufern gegenüber dem Vorjahr wieder mehr Interessenten für das Holz gab. Dadurch habe man eine höhere Angebotsmenge auf einem stabilen Preisniveau verkaufen können. Hierzu habe sicherlich auch beigetragen, dass sich Eichenholz derzeit bei den Möbelkäufern und Fußbodenherstellern wieder einer zunehmenden Beliebtheit erfreut.

Der teuerste Laubbaum des Jahres war eine Eiche, die einen Kubikmeterpreis von 1358 Euro erzielte. Der teuerste Nadelbaum kam aus dem Forstamt Dassel im Landkreis Northeim. Es war eine Lärche, die für 464 Euro je Kubikmeter verkauft wurde. Der stärkste Baum war ebenfalls eine Lärche. Sie war 14 Meter lang und brachte es auf 7,2 Kubikmeter.

Während Nadelbäume in Oerrel in der Heide und Eichen an sechs Lagerplätzen zwischen Ems und Elbe angeboten wurden, fand die Buntlaubholzsubmission in Northeim statt. Neben Eiche wurden unter anderem auch Esche, Kirsche und Ahorn angeboten. Neben dem Holz aus Staatswald wurden auch 5800 Kubikmeter aus Privatwald vermarktet. (p)

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