Übergangsrat plant Umzug nach Tripolis

London - Der Nationale Übergangsrat will ein Machtvakuum in Libyen verhindern und plant einen schnellen Umzug von Bengasi nach Tripolis. Die Aufständischen haben am Montag nach eigenen Angaben einen ranghohen Leibwächter Gaddafis gefangen.

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Man werde in den kommenden Tagen einige Schwierigkeiten überwinden müssen, doch am Ende werde ein neues Libyen entstehen, sagte der Geschäftsführer des Übergangsrates für Großbritannien, Mahmud Nacua, am Montag dem britischen Sender BBC. Auch wenn an einigen Orten noch gekämpft werde, kontrolliere der Rat derzeit 95 Prozent von Libyen und Tripolis. Es gebe keine neuen Nachrichten zum Aufenthalt von Muammar al-Gaddafi. Für Libyen sei ein großer Tag gekommen, überall werde “der Sieg für die Menschen, für die Freiheit“ gefeiert: “Die Ära Gaddafi ist zu Ende.“

Gaddafi am Ende: Libyen feiert

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Der Übergangsrat ist bereits von zahlreichen Ländern anerkannt worden. In London ist er in der libyschen Botschaft untergebracht, nachdem die Diplomaten Gaddafis ausgewiesen worden waren. Nacua dankte der britischen Regierung für die Unterstützung im Kampf gegen Gaddafi. Die Beziehungen zwischen Großbritannien und dem neuen Libyen würden weiterhin sehr gut bleiben.

Rebellen nehmen Gaddafi-Leibwächter gefangen

Die Aufständischen in Libyen haben am Montag nach eigenen Angaben einen ranghohen Leibwächter Gaddafis gefangen. Saad Masud habe versucht, sich mit einer größeren Summe Geldes auf dem Seeweg aus der umkämpften Hauptstadt Tripolis abzusetzen, berichteten die Aufständischen auf einer arabischen Internetseite.

Ein ranghoher Offizier der Gaddafi-Truppen, Milad al-Waser, sei bei einem Schusswechsel in seiner Villa erschossen worden. Er habe sich den Rebellen nicht ergeben wollen. Kämpfer der Aufständischen durchsuchten am Montag Villen in der Hauptstadt.

dpa

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