Appell an friedliche Lösung

Ukraine-Konflikt: Merkel und Macron geben gemeinsame Erklärung ab

+
Emmanuel Macron (l.) und Angela Merkel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron haben eine gemeinsame Erklärung zum Ukraine-Konflikt abgegeben.

Berlin/Paris - Vor dem Hintergrund von Verletzungen der Waffenruhe in der Ostukraine rufen Deutschland und Frankreich dazu auf, den Minsker Friedensplan in die Tat umzusetzen. „Es gibt keine Alternative zu einer ausschließlich friedlichen Lösung des Konflikts“, teilten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Merkel und Macron forderten beide Seiten des Konflikts auf, „ihrer Verantwortung gerecht zu werden und schnellstmöglich die Vereinbarungen umzusetzen, die sie unterzeichnet haben, um die Leiden der Bevölkerung abzumildern“.

In der Region bekämpfen sich seit Jahren Regierungseinheiten und von Moskau unterstützte Separatisten. Eine neue Weihnachts-Waffenruhe für die Ostukraine hält laut Militärführung der Separatisten nicht an allen Frontabschnitten.

Berlin und Paris begrüßten die Vereinbarung in der sogenannten Trilateralen Kontaktgruppe, bis zu 380 Gefangene von beiden Seiten der Kontaktlinie auszutauschen. „Diese Vereinbarung muss nun dringend umgesetzt werden“, hieß es in der Erklärung. In der Kontaktgruppe verhandeln Vertreter Russlands, der Ukraine und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) miteinander.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.