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„A**** hochkriegen!“ - Ex-Bundeswehrsoldat kämpft gegen Putins Russland und wütet gegen Scholz

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Von: Bedrettin Bölükbasi

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Im Ukraine-Krieg befinden sich auch Deutsche in der Fremdenlegion, die gegen Putins Armee kämpft. Einer der Freiwilligen nahm die Bundesregierung mit scharfen Worten ins Visier.

München/Kiew — Im Ukraine-Konflikt setzen die Truppen des russischen Machthabers Wladimir Putin ihre Angriffe auf die Ukraine fort. Diese Karte zeigt, wo der Ukraine-Krieg wütet. Direkt zu Beginn der russischen Invasion bat die Ukraine dabei um die Hilfe von militärisch erfahrenen Personen aus aller Welt, um die russischen Angriffe abzuwehren. Hierfür wurde eine Fremdenlegion erschaffen. Seitdem kämpfen Freiwillige als Teil dieser Legion an der Seite der ukrainischen Streitkräfte.

Auch einige Deutsche machten sich auf den Weg in die Ukraine, um Widerstand gegen den Angriffskrieg des Kreml zu leisten. So auch der 32- jährige frühere Bundeswehrsoldat Micha. Ihm zufolge kann die Ukraine den Krieg trotz der schwierigen Lage immer noch gewinnen. Hierfür sieht er aber auch Deutschland in Verantwortung. Er schoss nun mit deutlichen Worten gegen die Bundesregierung.

Ukraine-News: Ex-Bundeswehrsoldat in der Ukraine - „Ich erwarte, dass es bald richtig knallt“

Gegenüber der Bild betonte der Ex-Bundeswehrsoldat, er habe sich der Fremdenlegion der Ukraine angeschlossen, um „die Freiheit zu verteidigen“ und der „Tyrannei einen Riegel vorzuschieben“. Mit Blick auf die Situation in der ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk führte er an, er sei sich bewusst, dass die ukrainische Armee sich zurückziehe.

Mann in Charkiw
Ein ukrainischer Soldat betrachtet die Ruinen des Sportkomplexes der Nationalen Technischen Universität in Charkiw, der während eines nächtlichen Beschusses beschädigt wurde. © Andrii Marienko/AP/dpa

„Ich sehe das aber nicht als verlieren an, sondern als strategisches Neuaufstellen“, so Micha. Die russische Armee sei zwar eine Übermacht, doch „so wie die Ukrainer sich wehren, ist der Krieg noch lange nicht verloren“. Dem deutschen Ex-Soldaten ist klar: „Und er wird auch nicht verloren.“ Zudem geht Micha davon aus, dass das russische Militär nach dem Donbass erneut die gesamte Ukraine ins Visier nehmen wird: „Es ist mein Gefühl, ich erwarte, dass es hier bald richtig knallt, und zwar richtig-richtig.“

Ukraine-News: Deutscher Ex-Soldat wettert gegen Scholz-Regierung - „endlich Arsch hochkriegen!“

Dennoch betonte er, dass die Ukraine den Krieg gewinnen könne. Allerdings nur dann, „wenn die Bundesregierung endlich mal ihren Ars** hochkriegt“. Über Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußert er sich mit harten Worten. So müsse Scholz „endlich mal von seinem Sesselfurzer-Job“ hochkommen und die Initiative ergreifen, denn Deutschland habe sowohl die militärischen als auch Produktionskapazitäten zur Unterstützung der Ukraine.

Über die von Deutschland gelieferten sieben Panzerhaubitzen des Typs „Panzerhaubitze 2000“ zeigte sich der 32-jährige Ex-Soldat ebenfalls nicht zufrieden. Es sei „zu wenig“. „Das ist gar nichts!“, stellte er gegenüber der Bild fest. Während des Ukraine-Krieges wurde Deutschland mehrmals vorgeworfen, zu wenig und zu langsam militärisches Equipment zu liefern. (bb)

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