Demontsration mit 10000 Ukrainern

Klitschko fordert Timoschenkos Freiheit

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Julia Timoschenko hat eine siebenjährige Haftstrafe aufgebrummt bekommen.

Kiew - Mit Boxweltmeister Vitali Klitschko an der Spitze haben etwa 10 000 Oppositionsanhänger in der Ukraine Freiheit für die inhaftierte Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko gefordert.

Die Menge verlangte bei der Kundgebung in der Stadt Iwano-Frankowsk im Westen der Ex-Sowjetrepublik außerdem den Rücktritt des Präsidenten Viktor Janukowitsch sowie höhere Löhne. Klitschko war im Vorjahr mit seiner Oppositionspartei Udar („Schlag“) ins Parlament eingezogen.

Anhänger Klitschkos begrüßten, dass der 41-Jährige an der Kundgebung teilnahm. Bei vorigen Demonstrationen in Winniza, Uschgorod und Lwiw (Lemberg) hatte der Sportler gefehlt. Er war dafür scharf kritisiert worden. Auch am Freitag und am Samstag waren weitere Proteste geplant.

Timoschenko sitzt wegen Amtsmissbrauchs eine umstrittene siebenjährige Haftstrafe ab. In einem neuen Prozess wegen Steuerhinterziehung drohen ihr zwölf weitere Jahre Haft, außerdem will die Staatsanwaltschaft sie wegen Auftragsmordes an einem Parlamentarier vor gut 16 Jahren anklagen. Die Oppositionsführerin weist alle Vorwürfe als politisch motiviert zurück.

dpa

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