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Umfrage: Mehrheit der Menschen will baldige Lockerungen der Corona-Regeln

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Von: Jan Trieselmann

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Ein helles Schild trägt die Aufschrift kein 2G-Nachweis notwendig.
Nach den Corona-Lockerungen zum Beispiel in Hessens Einzelhandel, in dem seit Montag (07.02.2022) die 2G-Regel entfallen ist, fordert die Mehrheit der Bevölkerung weitere Lockerungen in bis zu drei Wochen. Das ergibt das „Politbarometer“ des ZDF. Unser Foto entstand in Darmstadt (Hessen) © Frank Rumpenhorst/dpa

Die Mehrheit der Menschen befürwortet baldige Lockerungen der Corona-Regeln. Die Meinungen zu einer Impfpflicht in der Pflege gehen aber deutlich auseinander.

Berlin – Trotz weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen ist ein Großteil der Bürger laut einer aktuellen Umfrage für baldige Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen – spätestens in bis zu drei Wochen. Bereits am Montag (07.02.2022) wurden die Corona-Regeln in Hessen gelockert.

23 Prozent der Befragten finden, es sollte jetzt zu Lockerungen kommen, 38 Prozent würden das in zwei bis drei Wochen begrüßen. Das geht aus dem aktuellen ZDF-„Politbarometer“ hervor, das am Freitag (11.02.2022) veröffentlicht wurde und in dem die Union mit der SPD samt Kanzler Olaf Scholz gleichgezogen ist. Ebenfalls 38 Prozent der Befragten sagen hingegen, dass mit Lockerungen der Corona-Regeln noch länger gewartet werden sollte.

Umfrage: Mehrheit will Lockerung der Corona-Regeln – Pflege-Impfungen umstritten

Der Umfrage zufolge ist auch die Angst vor dem Corona-Virus zurückgegangen: Mit 40 Prozent halten weniger Befragte als noch Mitte und Ende Januar (53 und 42 Prozent) ihre Gesundheit durch das Corona gefährdet. Für nicht gefährdet halten sie 57 Prozent. Inzwischen wird aus Sicht vieler Experten immer klarer, dass eine Infektion mit der hochansteckenden Omikron-Variante in vielen Fällen einen eher milden Krankheitsverlauf auslöst.

Die Umsetzung der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich ab dem 15. März ist hingegen umstritten: Gut ein Drittel (34 Prozent) ist dafür, diese Impfpflicht zunächst auszusetzen, sodass auch Ungeimpfte weiter arbeiten dürfen. Eine Mehrheit von 63 Prozent will allerdings daran festhalten. Die Forschungsgruppe Wahlen hat für die Umfrage in den vergangenen Tagen mehr als 1200 Wahlberechtigte befragt. (Jan Trieselmann mit dpa)

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