Präsidentenpoker schadet Union nicht

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Das Einlenken von Kanzlerin Merkel bei der Nominierung von Joachim Gauck als parteiübergreifenden Kandidaten für das Bundespräsidentenamt hat der Union in der Wählergunst offenbar nicht geschadet.

Hamburg - Das Einlenken von Kanzlerin Merkel bei der Nominierung von Joachim Gauck als parteiübergreifenden Kandidaten für das Bundespräsidentenamt hat der Union in der Wählergunst offenbar nicht geschadet.

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In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GMS kommt die Union auf 38 Prozent. Das sind zwei Punkte mehr als im Januar und der beste Wert, den GMS für die Union seit drei Jahren gemessen hat. Befragt wurden 1.001 Wahlberechtigte in der Zeit vom 17. bis 22. Februar. Drei Viertel der Interviews lagen dabei nach dem Sonntag, an dem Gauck nominiert worden war.

Präsidenten-Kandidat Joachim Gauck im Porträt

Präsidenten-Kandidat Joachim Gauck im Porträt

Die SPD kommt in der Umfrage auf 26 Prozent, drei Prozentpunkte weniger als Januar. Die Grünen liegen bei 15 Prozent, Linke und Piratenpartei bei 7 Prozent. Der FDP würde mit drei Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen.

dapd

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