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Union wieder vorne: SPD verliert in neuer Umfrage weiter an Zustimmung

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Von: Nail Akkoyun

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CDU-Chef Friedrich Merz liegt einer neuen Forsa-Umfrage zufolge erstmals wieder vor der Kanzlerpartei SPD. (Archivfoto)
CDU-Chef Friedrich Merz liegt einer neuen Forsa-Umfrage zufolge erstmals wieder vor der Kanzlerpartei SPD. (Archivfoto) © Kay Nietfeld/dpa

Einer neuen Umfrage zufolge verliert die SPD weiter an Zustimmung. Davon profitiert die Union und steht nun erstmals wieder vor den Sozialdemokraten.

Kassel – Laut einer Forsa-Befragung ist die Union bei den Wählern in Deutschland erstmals wieder etwas beliebter als die SPD. Demnach würden CDU/CSU auf einen Stimmenanteil von 27 Prozent kommen, wenn am Sonntag (06.02.2022) Bundestagswahl wäre. Die Kanzlerpartei SPD hingegen auf nur 23 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Trendbarometer von RTL/ntv hervor.

Im Vergleich zu den Ergebnissen der Vorwoche gewinnt die Union drei Prozentpunkte, die SPD verliert zwei. Einen besseren Wert als die SPD erzielte die Union zuletzt Mitte August 2021. In einer aktuellen Forsa-Umfrage lagen die Sozialdemokraten zuletzt noch vor der Union.

Sonntagsfrage: Neben der SPD büßt auch die FDP Prozentpunkte ein

Der Umfrage zufolge verliert auch die FDP einen Prozentpunkt und fällt mit 9 Prozent unter die 10-Prozent-Marke. Die Werte für alle anderen Parteien bleiben unverändert: Die Grünen liegen weiterhin bei 16 Prozent, die Linke bei 6 Prozent, die AfD bei 10 Prozent und sonstige Parteien bei 9 Prozent. Der Anteil der Nichtwählerinnen und Nichtwähler sowie Unentschlossenen entspricht mit 23 Prozent in etwa den Werten der vergangenen Bundestagswahl.

CDU/CSU27 Prozent (+3)
SPD23 Prozent (-2)
Grüne16 Prozent (0)
AfD10 AfD (0)
FDP9 Prozent (-1)
Die Linke6 Prozent (0)
Sonstige9 Prozent

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen sowie kurzfristige Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Außerdem sei gesagt, dass die Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung darstellen und keine Prognosen für einen Wahlausgang sind. (Nail Akkoyun mit dpa)

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