Union erholt sich - Steinbrück bleibt im Tief 

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Der Herz-König sticht nicht: Die Karikaturen vom SPD-Kandidaten, Peer Steinbrück (l-r), von Bundeskanzlerin Merkel und vom bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer sind auf drei Karten aus einem Politiker-Kartenspiel verewigt.

Hamburg - Die Union befindet sich nach einer Umfrage in der Wählergunst wieder leicht im Aufwind. Einmal mehr schlecht schneidet  SPD-Kandidat Peer Steinbrück ab.

Im „Wahltrend“ von „Stern“ und RTL, der am Mittwoch veröffentlicht wurde, gewannen CDU/CDU zur Vorwoche einen Punkt hinzu und kletterten auf 41 Prozent. Die FDP verharrt in der Forsa-Umfrage bei 4 Prozent - knapp unter der Hürde für den Bundestag.

Der SPD wollen unverändert 25 Prozent der Wähler ihre Stimme geben, den Grünen erneut 15 Prozent. Mit zusammen 40 Prozent liegt Rot-Grün derzeit fünf Punkte hinter Schwarz-Gelb. Die Linke fällt um einen Punkt auf 7 Prozent. Die Piratenpartei stagniert bei 3 Prozent.

Forsa befragte vom 28. Januar bis 1. Februar 2500 repräsentativ ausgewählte Bürger, die Fehlermarge wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.

Weiter im Umfragetief verharrt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich nur 21 Prozent der Wähler für ihn entscheiden. Für Amtsinhaberin Angela Merkel würden 58 Prozent stimmen - ein Vorsprung von 37 Punkten. Steinbrück hat nicht einmal die SPD-Wähler geschlossen hinter sich: Rund ein Viertel (24 Prozent) von ihnen zieht die CDU-Chefin dem eigenen Kandidaten vor. Nur 58 Prozent der SPD-Anhänger würden Steinbrück wählen.

dpa

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