Umfrage:

Zufriedenheit mit der Bundesregierung wächst

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In der Sonntagsfrage liegt die Union mit 37 Prozent unverändert vorn.

Berlin - Ungeachtet der anhaltenden Flüchtlingskrise wächst die Zufriedenheit der Bundesbürger mit der Regierung. Das stärkste Plus verzeichnet allerdings eine Partei, die nicht im Bundestag sitzt. 

In dem am Donnerstagabend veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" äußerten sich 48 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit der Arbeit der Koalition, das sind 6 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. 51 Prozent sind dagegen weniger oder gar nicht zufrieden, im Vormonat waren es noch 57 Prozent.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kann sich wieder über steigende Beliebtheitswerte freuen. 54 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden, das sind 5 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Damit steht sie in den Top Ten der beliebtesten Politiker auf Platz 3. Im Zusammenhang mit ihrer Flüchtlingspolitik hatte Merkel im Sommer deutlich an Popularität eingebüßt.

In der Sonntagsfrage liegt die Union mit 37 Prozent unverändert vorn. Die SPD kann einen Punkt auf 25 Prozent zulegen. Die Linke verliert einen Punkt auf 8 Prozent. Die Grünen kommen wie im Vormonat auf 11 Prozent. Die stärksten Zugewinne verzeichnet die rechtspopulistische AfD. Sie legt zwei Punkte auf 10 Prozent zu, das ist der höchste Wert in einem "Deutschlandtrend".

Bei der Frage nach Maßnahmen zum Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland sprechen sich 85 Prozent der Befragten für eine Verstärkung der Grenzkontrollen aus, das sind 8 Prozentpunkte mehr im Vergleich zu Oktober. 46 Prozent wollen den Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge aussetzen, das sind 10 Prozentpunkte mehr als im November. 49 Prozent sind gegen eine solche Maßnahme.

dpa

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