UN: Nordkorea soll vor Internationalen Strafgerichtshof

+
Die nordkoreanische Führung reagierte wütend auf die Resolution. Foto: Kcna

Seoul (dpa) - Ein UN-Komitee hat gefordert, Nordkorea wegen eklatanter Menschenrechtsverstöße in dem Land vor den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu bringen.

Dies ging aus einer am Dienstag (Ortszeit) verabschiedeten Resolution des zuständigen Ausschusses der Vollversammlung der Vereinten Nationen hervor. Im Februar hatte ein UN-Bericht Pjöngjang "systematische, weit verbreitete und gravierende Menschenrechtsverletzungen" vorgeworfen.

Das südkoreanische Außenministerium werte die Resolution als Zeichen, wie ernst es der internationalen Gemeinschaft mit den Menschenrechten in Nordkorea sei, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Die Resolution basiert auf einem Entwurf der Europäischen Union und wird von 41 Ländern unterstützt.

Nordkorea hat sich wiederholt jegliche Kritik an der Menschenrechtslage im Land verbeten. Auf die Resolution reagierte das Land wütend. Im September hatte das Regime in Pjöngjang einen eigenen Bericht vorgestellt, der dem ostasiatischen Staat eine der besten Menschenrechtslagen weltweit attestiert.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.