Mehr Kontrollen, Verkaufsverbot für Handfeuerwaffen

UN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

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Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un: Der UN-Sicherheitsrat verschäfte jetzt die Sanktionen gegen sein Land.

New York - Der UN-Sicherheitsrat hat die Sanktionen gegen Nordkorea deutlich verschärft. Die 15 Mitglieder des Gremiums sprachen sich am Mittwoch in New York einstimmig für die Strafmaßnahmen aus.

Grund dafür sind ein nordkoreanischer Atomtest im Januar und ein ebenfalls weltweit kritisierten Raketenstart. Die Resolution sieht unter anderem Kontrollen aller Frachter von und nach Nordkorea sowie ein Verkaufsverbot für Handfeuerwaffen vor.

Südkorea begrüßte die Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea. Die Verabschiedung der Resolution durch den Rat unterstreiche den festen Willen der internationalen Gemeinschaft, Nordkoreas Atomtests und Raketenstarts nicht länger zu tolerieren, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Seoul. „Wir werden die internationale Zusammenarbeit weiter stärken, so dass Nordkorea sein Atomprogramm auf vollständige, nachprüfbare und unumkehrbare Weise aufgibt.“

Lage auf der Halbinsel weiter gespannt

Die ohnehin gespannte Lage auf der koreanischen Halbinsel und in der Region hat sich seit dem Atomtest und dem Raketenstart verschärft. Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye hatte am Dienstag damit gedroht, zusammen mit anderen Ländern weiter Druck auf das isolierte Nachbarland ausüben zu wollen, um es zum Verzicht auf Atomwaffen zu zwingen.

dpa

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