Militäroffensive in Idlib

UN-Vetomächte warnen Syrien vor neuem Chemiewaffeneinsatz

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Die USA, Frankreich und Großbritannien haben Konsequenzen angekündigt, falls bei der syrischen Offensive in Idlib Chemiewaffen eingesetzt werden.

Die USA, Frankreich und Großbritannien haben Konsequenzen angekündigt, falls bei der syrischen Offensive in Idlib Chemiewaffen eingesetzt werden.

Idlib - Sie seien "tief besorgt" über die Militäroffensive in Idlib, teilten die drei UN-Vetomächte am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

"Wir unterstreichen unsere Sorge hinsichtlich der Möglichkeit weiterer - und illegaler - Chemiewaffeneinsätze", hieß es in der Erklärung. "Wir sind entschlossen zu handeln, sollte das Assad-Regime erneut Chemiewaffen einsetzen", erklärten die drei Staaten mit Blick auf den syrischen Machthaber Baschar al-Assad.

Assad zieht Truppen zusammen, Armee beginnt Luftangriffe

Westliche Staaten und die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) haben wiederholt Chemiewaffen-Einsätze gegen Zivilisten durch die syrischen Regierungstruppen in dem seit mehr als sieben Jahren andauernden Bürgerkrieg angeprangert.

Idlib ist die letzte noch von Aufständischen kontrollierte Provinz in Syrien. Assad hat bereits Truppen am Rande der letzten Rebellenhochburg zusammengezogen, die vor allem islamistische Gruppen und Dschihadisten kontrollieren, und die Armee hat mit Luftangriffen begonnen.

afp

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