50 Kilometer lange Ölspur

Unfallserie mit drei Verletzten in Mittelhessen 

Gießen. Eine rund 50 Kilometer lange Dieselspur hat am Sonntag drei Autobahnen in Mittelhessen in Rutschbahnen verwandelt: Auf dem schmierigen Untergrund verunglückten zwölf Autos, wie die Polizei in Gießen mitteilte.

Zwei Menschen wurden leicht, einer schwer verletzt. Den Treibstoff hatte ein fabrikneuer Lastwagen auf seiner Überführungsfahrt verloren, weil die Schweißnaht des Tanks undicht war. Die Reinigungsarbeiten dauerten über acht Stunden.

Betroffen waren die A5, die A485 und ein 30 Kilometer langer Abschnitt der A45 Richtung Norden zwischen Gambacher Kreuz und Herborn. Bei der Polizei waren gegen 7 Uhr erste Notrufe eingegangen, die eine Ölspur meldeten. Auf allen betroffenen Autobahnen waren Autos von der Fahrbahn abgekommen. Zeitweise waren 70 Feuerwehrleute und fünf Notärzte im Einsatz. Der Sachschaden liegt bei 65 000 Euro.

Für die Reinigungsarbeiten sperrten Polizei und Autobahnmeisterei zeitweise mehrere Autobahnabschnitte und Fahrspuren. Erst gegen 15.30 Uhr wurde die Warnung vor glatter Fahrbahn wieder aufgehoben. Die Spezialfahrzeuge bewegten sich bei der Reinigung nur im Schritttempo vorwärts, wie ein Sprecher der Polizei sagten. Deshalb seien im Laufe des Tages weitere Firmen beauftragt worden, zu helfen. Der defekte Lastwagen wurde zunächst auf einen Parkplatz gebracht. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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