Unikliniken: Ärzte streiken für bessere Bedingungen

Berlin - Ärzte an 23 deutschen Universitätskliniken wollen demnächst in einen Streik treten. Die Gewerkschaft TDL will neben mehr Gehalt für die Ärzte auch andere Verbesserungen erwirken.

Die Ärzte an 23 deutschen Universitätskliniken wollen ab 7. November mit Streiks für einen neuen Tarifvertrag kämpfen. In einer Urabstimmung hätten 97,4 Prozent der teilnehmenden Ärzte für Arbeitsniederlegungen gestimmt, teilte die Gewerkschaft Marburger Bund am Freitag in Berlin mit. Das Votum zeige eindeutig, wie groß der Unmut der Ärzte über das Verhalten der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sei. Die Arbeitgeber hätten sich in den Verhandlungen zu keinerlei Kompromissen bereit gezeigt.

Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Gehalt, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine bessere Bezahlung von Nachtdiensten. Von den Streiks betroffen sind bundesweit 23 Unikliniken, die im Tarifbereich der TdL liegen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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