Auch ohne Anschlagspläne

Union fordert Strafe für Teilnahme an Terrorcamps

Berlin - Die Union will den Besuch von Terrorcamps unter Strafe stellen - auch ohne konkrete Anschlagsplanung.

Die Union will den Besuch von Terrorcamps unter Strafe stellen - auch ohne konkrete Anschlagsplanung. „Wenn deutsche Islamisten beabsichtigen, in Ausbildungslager für Terroristen zu reisen, müssen sie bestraft werden“, forderte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer (CSU), im Nachrichtenmagazin „Focus“. „Wir brauchen einen Straftatbestand für terroristische Vorbereitungshandlungen.“

Die Union will sich demnach auch schwerpunktmäßig mit dem Problem deutscher Islamisten befassen, die ins Bürgerkriegsland Syrien reisen und kampferprobt zurückkehren. Es werde geprüft, wie Ein- und Ausreisen verhindert werden könnten.

In Syrien sind nach unbestätigten Hinweisen des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) bislang mehr als 25 aus Deutschland stammende Islamisten ums Leben gekommen. Von den mehr als 320 seit Ausbruch des Konfliktes in Richtung Syrien ausgereisten Dschihadisten waren laut BfV Mitte Juni etwa 100 wieder in Deutschland.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.