Union pocht auf Sicherungsverwahrung auch für Minderjährige

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Beate Merk.

Berlin - Unmittelbar vor der Justizminister-Sonderkonferenz zur Reform der Sicherungsverwahrung am Donnerstag pochen die Unionsminister darauf, die geplante Neuregelung auch auf Jugendliche und Heranwachsende auszuweiten.

“In den Reformplänen der Bundesjustizministerin fehlt bisher eine Regelung für Jugendliche und Heranwachsende. Auch hochgefährliche junge Menschen muss der Staat aber zum Schutz der Bevölkerung notfalls in Sicherungsverwahrung nehmen dürfen“, sagte Bayerns Justizministerin Beate Merk der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Für die Opfer spiele es keine Rolle, ob sie von einem Erwachsenen oder einem Täter unter 21 Jahren angegriffen würden, erklärte die CSU-Politikerin. Die Union werde auf eine Regelung für Jugendliche und Heranwachsende nicht verzichten.

dapd

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