Unsinniger Vorschlag - ein Kommentar zu generellem Tempo 30

Politiker von SPD und Grünen machen sich gemeinsam für ein Tempolimit von 30 km/h in Städten stark. Das soll den Politikern zufolge die Verkehrssicherheit erhöhen. Ein Kommentar.

Mit ihrer Idee, das Tempo in geschlossenen Ortschaften generell auf 30 km/h zu senken, werden sich SPD und Grüne nicht viele Freunde machen und erst recht nicht die Zahl ihrer Wähler steigern.

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Natürlich ist es notwendig, die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu erhöhen und den Schadstoffausstoß zu vermindern. Doch der vorgeschlagene Weg ist sachlich nicht zu begründen und schlicht falsch.

Denn die Aufmerksamkeit von Kraftfahrern wird nicht automatisch gesteigert, wenn sie kilometerweit extrem langsam fahren. Das Gegenteil ist der Fall, die Konzentration lässt nach. Radfahrer und Fußgänger geraten in eine gefährliche Scheinsicherheit. Auch Aggressionen werden durch ein erzwungenes Dahinzuckeln nicht unbedingt abgebaut.

Wenn SPD und Grüne den Verkehr ausbremsen wollen, sollten sie eher über eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen nachdenken. Die dortige Raserei wird immer verantwortungsloser und gefährlicher. Sie sollte unterbunden werden.

Von Peter Klebe

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