Verhängnisvoller Unfall auf Autobahn 3

Ursache für Wende noch unklar

Nur noch Schrott: Das Auto des Geisterfahrers. Foto: dpa

IDSTEIN. Der Geisterfahrer, der am Samstag auf der Autobahn 3 bei Idstein (Rheingau-Taunus-Kreis) einen Menschen in den Tod gerissen und sechs weitere verletzt hat, gibt der Polizei weiter Rätsel auf. „Wir wissen noch immer nicht, warum der Mann mitten auf der Autobahn gewendet hat“, sagte ein Sprecher der Wiesbadener Polizei am Montag. Der 48-Jährige konnte wegen seiner schweren Verletzungen noch nicht vernommen werden.

Frontalzusammenstoß

Bei Dunkelheit hatte der Mann mit seinem Wagen unvermittelt auf der Autobahn von Frankfurt nach Köln gewendet und war daraufhin mit zwei entgegenkommenden Autos frontal zusammengestoßen. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts gegen den Geisterfahrer. Er halte es für unwahrscheinlich, dass sich der Mann seine Opfer gezielt ausgesucht hat, schränkte der Polizeisprecher ein. „Da fliegen Autos mit 200 Sachen auf einen zu - da kann man überhaupt nichts erkennen.“ Nach dem Crash war der Falschfahrer schwer verletzt zu Fuß geflüchtet, hatte sich aber am Sonntag in Frankfurt der Polizei gestellt. „Wie er dahin gekommen ist, wissen wir auch noch nicht“, so der Sprecher. (lhe)

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