Urteil gegen „Maskenmann“ soll am 27. Februar fallen

Stade. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Kindermörder Martin N. will das Landgericht Stade am 27. Februar das Urteil verkünden.

Das Plädoyer der Verteidigung sei für den 15. Februar geplant, teilte das Gericht am Montag mit. Dem als „Maskenmann“ bekanntgewordenen Angeklagten werden dreifacher Mord und sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hatte für den 41-Jährigen in der vergangenen Woche eine lebenslange Haftstrafe und Sicherungsverwahrung gefordert.

Die meisten Verbrechen hat der aus Bremen stammende Pädagoge gestanden. Laut Anklageschrift soll Martin N. zwischen 1992 und 2001 nachts in Häuser, Ferienheime und Zeltlager eingestiegen sein, um sich an zahlreichen Jungen zu vergehen. Als Termin für die Plädoyers der Nebenkläger hat das Landgericht Stade den 13. Februar vorgesehen. Bei seinen Taten trug der Mann meist eine dunkle Sturmhaube, um nicht erkannt zu werden. Deshalb wurde er als „Maskenmann“ oder „schwarzer Mann“ in den Medien bekannt. (dpa)

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