Besuch in der Hauptstadt N'Djamena

US-Außenminister im Tschad: Einreisesperre könnte bald aufgehoben werden

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US-Außenminister Rex Tillerson

US-Außenminister Tillerson hat den Menschen im afrikanischen Tschad bei einem Besuch Hoffnung gemacht. Die Einreisesperre in die USA könnte bald aufgehoben werden.

N'Djamena - US-Außenminister Rex Tillerson hat dem Tschad eine baldige Aufhebung der Einreisesperre für Menschen aus dem zentralafrikanischen Staat in Aussicht gestellt. Das Land habe „viele, viele wichtige Schritte“ unternommen, um die Kontrolle über die Pässe des Landes und den Informationsaustausch zu möglichen Terroristen zu stärken, sagte Tillerson am Montag bei einem Besuch in der Hauptstadt N'Djamena.

Trump entscheidet im April

Noch in diesem Monat solle ein Bericht abgeschlossen werden, der im April von US-Präsident Donald Trump geprüft werden müsse, sagte Tillerson. Sollte der Bericht positiv ausfallen, bestehe Hoffnung, bald zu „einer Normalisierung des Reisestatus“ zu kommen. Von dem Einreiseverbot der US-Regierung betroffen sind Menschen aus dem Iran, dem Tschad, Libyen, Somalia, Syrien und dem Jemen. Trumps Regierung hatte argumentiert, die Länder genügten den Anforderungen der USA für ausreichende Sicherheitsüberprüfungen von Visa-Antragstellern und Informationsaustausch nicht.

Unverständnis für Einreisesperre

Der Tschad hat mit Unverständnis auf die Einreisesperre reagiert. Der Tschad gehört bei der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus in der Sahel-Zone jedoch zu den wichtigsten Verbündeten des Westens. Tschadische Soldaten haben zum Beispiel 2012 mit Al-Kaida verbundene radikale Islamisten in Mali bekämpft, seit 2015 kämpfen die Tschader auch gegen die Extremisten der Boko Haram im Nordosten Nigerias.

dpa

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