Falscher Alarm

Räumung des US-Konsulats aufgehoben

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Innerhalb des Konsulats der USA in Berlin kam es am Donnerstag zu einem Vorfall

Berlin - Ein Zwischenfall im US-Konsulat in Berlin hat am Donnerstag die Berliner Feuerwehr in Alarm versetzt. Die Situation gestaltete sich zunächst unübersichtlich, konnte aber rasch geklärt werden.

Das US-Konsulat in Berlin-Dahlem ist am Donnerstag teilweise geräumt worden, nachdem mehrere Mitarbeiter plötzlich über Atemwegsprobleme geklagt hatten. Gegen 11.00 Uhr habe ein Mann mit vermutlich albanischer Staatsangehörigkeit in der Visa-Stelle seinen Pass vorgelegt, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa. Daraufhin sei einer Mitarbeiterin übel geworden.

Sie und zwei Kolleginnen kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr sprach zunächst von einer ominösen Substanz, doch gefunden wurden nichts. Nach etwa vier Stunden wurde Entwarnung gegeben. Der zunächst verdächtigte Mann kam wieder auf freien Fuß. Ursprünglich hieß es in Sicherheitskreisen, es sei eine verdächtige Sendung im Konsulat eingegangen.

Die Ermittler überprüften den Vorfall auch im Zusammenhang mit den Protesten und gewalttätigen Übergriffen auf US-Konsulate in der arabischen Welt. Dort war es in dieser Woche zu heftigen Reaktionen wegen eines US-Films gekommen, der den Propheten Mohammed verunglimpft. Bei der Attacke auf das Konsulat in der libyschen Küstenstadt Bengasi waren in der Nacht auf Mittwoch der Botschafter Chris Stevens und drei weitere Amerikaner ums Leben gekommen.

dapd/dpa

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