Aufruf des Weißen Haus

Aufruf der US-Regierung: Andere Nationen müssen Druck auf den Iran machen

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US-Präsident Donald Trump.

Die US-Regierung hat andere Nationen dazu aufgerufen, Druck auf den Iran auszuüben. Als aktueller Anlass dafür gilt die Verschärfung des Konfliktes zwischen dem Iran und Israel.

Washington - Die Regierung der Vereinigten Staaten hat andere Länder aufgerufen, ihren Druck auf den Iran zu erhöhen. Das Verhalten des Iran sei gefährlich und leichtsinnig, heißt es in einer am Freitag verbreiteten Mitteilung des Weißen Hauses. „Die iranische Revolutionsgarden verwenden Geld dafür, um destabilisierenden Einfluss im ganzen Nahen Osten geltend zu machen, obwohl das iranische Volk zum Opfer einer schwächelnden Volkswirtschaft geworden ist“, heißt es in der Mitteilung.

Es wäre Zeit „Druck auf den Iran zu machen“

Die Revolutionsgarden hätten israelische Bürger mit Raketen angegriffen und dem Iran nahestehende Gruppen im Jemen hätten eine Rakete in Richtung der saudischen Hauptstadt Riad gelenkt. „Es ist Zeit für alle verantwortungsbewussten Nationen, Druck auf den Iran zu machen, um sein gefährliches Verhalten zu verändern.“

Israel macht die Al-Kuds-Brigaden, Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, und ihren Kommandeur Ghassem Sulejmani verantwortlich für die Attacke auf die von Israel besetzten Golanhöhen in der Nacht auf Donnerstag. Die israelische Luftwaffe griff als Reaktion darauf iranische Ziele in Syrien an.

Verschärfung des Konfliktes zwischen Israel und dem Iran

Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran hatte sich in den vergangenen Wochen erheblich verschärft. Der Iran hat nach israelischen Angaben in den vergangenen Monaten seine militärische Präsenz im Land weiter ausgebaut und viele Waffen nach Syrien geschickt.

Als Reaktion darauf hat Israel nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten immer wieder Ziele in Syrien angegriffen. Israel wird für Luftangriffe in Syrien verantwortlich gemacht, bei der auch Iraner getötet wurden.

Lesen sie auch: „Iran-Deal in Trümmern: Bietet Europa Trump jetzt die Stirn?“

dpa

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