US-Wahlen

Republikaner behalten Mehrheit im Abgeordnetenhaus und Senat

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Die republikanische Partei behält voraussichtlich ihre Mehrheit im Abgeordnetenhaus der USA.

Washington DC - Nach der US-Wahl 2016 behalten die Republikaner voraussichtlich die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat. Das ergaben erste Hochrechnungen.

Die Republikaner haben erwartungsgemäß ihre Mehrheit im US-Abgeordnetenhaus und auch im US-Senat verteidigt. Das berichteten unter anderen die US-Fernsehsender NBC und ABC auf der Grundlage von Hochrechnungen und ersten Stimmauszählungen.

Damit kontrollieren die Republikaner auch künftig beide Kammern des US-Kongresses. Der künftige Präsident Donald Trump hat damit für das Regieren vorerst freie Bahn und kann zahlreiche von seinem Vorgänger Barack Obama durchgesetzte Reformen wieder rückgängig machen.

Neu gewählt wurde ein Drittel der 100 Senatoren. Jeder der 50 Bundesstaaten stellt zwei Senatoren. Die Republikaner haben bislang 54 Sitze in der Kammer, die Demokraten 44. Zwei Sitze gehören unabhängigen Senatoren, die aber de facto zum Lager der Demokraten gehören. Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner derzeit 246 Sitze, die Demokraten 186. Drei Sitze sind vakant.

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Der scheidende Präsident Barack Obama musste oft schmerzhaft erleben, wie der von den Republikanern beherrschte Kongress seine Vorhaben blockierte, etwa bei seinen Plänen zur Einschränkung des Waffenrechts oder mit seinem jüngsten Vorschlag zur Besetzung eines Richterpostens am Obersten Gericht.

Die Amerikaner hatten am Dienstag zeitgleich mit der Präsidentenwahl über alle 435 Mandate im Repräsentantenhaus abgestimmt. Die Demokraten hätten 30 Sitze dazugewinnen müssen. Aber nur in wenigen Wahlbezirken hatten die republikanischen Amtsinhaber eine Niederlage zu fürchten. Häufig sind die Bezirke so zugeschnitten, dass eine der beiden Parteien eine klare Mehrheit hat. In dem Abgeordnetenhaus hielten die Republikaner bisher die größte Mehrheit seit 1928.

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dpa

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