Neue Umfrage

Trump offenbar beliebter als Obama - aus diesen Gründen

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Hat gut lachen: Trump ist laut einer Umfrage mittlerweile beliebter als Obama.

Was vor Kurzem noch als undenkbar galt, ist Realität geworden: Die Mehrheit der Amerikaner halten Trump für einen besseren Präsidenten als Obama. Doch wie kam es dazu?

Washington - Eine neue Umfrage des amerikanischen „Institut Rasmussen“ hat in den letzten Tagen eine fundamentale Überraschung offenbart: Mittlerweile ist Donald Trump in den USA beliebter als Barack Obama.

51 Prozent der Amerikaner meinen: Trump macht einen guten Job

Beliebter als Obama

Eine solche Umfrage wurde auch während Obamas Amtzeit gemacht. Genauer gesagt, 15 Monate nach seiner Vereidigung als Präsident. Doch das Ergebnis war damals deutlich schlechter: 47 Prozent Zustimmung und 53 Prozent Ablehnung. 

Somit hat Donald Trump einen Rekord gebrochen. Er hat das geschafft, was nicht einmal einer der beliebtesten US-Präsidenten aller Zeiten - Barack Obama- geschafft hatte: eine gewisse Beliebtheit unter den Wählern auch nach Monaten zu behalten.

„Die meisten Medien sind Betrüger!“

Auf Twitter (wo sonst?) feierte Trump die Ergebnisse und lobte die Meinungsforscher: 

„Rasmussen kam gerade mit 51 Prozent Beliebtheit heraus – und dies trotz der ,Fake News‘-Medien. Sie gehörten zu den dreien, die am Wahltag am besten lagen. Die schlechtesten waren CNN und ABC News / Washington Post.“ Diesen Medien rät er, sich neue Meinungsforscher zu suchen. „Die meisten Medien sind Betrüger!“, schreibt er noch.

Woher kommt dieser Erfolg?

Aber was sind die Gründe dieses Erfolges? Immer wieder ist der US-Präsident mit seinem umstrittenen Politik-Stil in die Kritik geraten. 

Zum einen spielt die wirtschaftliche Lage Amerikas eine Rolle: Laut einer Studie der Quinnipiac Universität sind 70 Prozent der Amerikaner der Meinung, die amerikanische Wirtschaft laufe gerade „gut“ oder „ausgezeichnet“. 41 Prozent denken jedoch, das sei noch Obama zu verdanken.

Dazu kommt der Fall des von Trump gefeuerten FBI-Chefs Comey, der vor Kurzem ein Buch über seine Erfahrungen im Weißen Haus veröffentlichte. Seine Attacken gegenüber dem US-Präsidenten werden von den Amerikanern nicht sonderlich ernst genommen. Der republikanische Stratege Michael Steel sagte der New York Times: „Der ehemalige FBI-Direktor wirkt eitel und hochmütig. Dies macht seine Kritik unglaubwürdig.“

Auch die Luftangriffe in Syrien könnten eine Rolle spielen. Obwohl es noch keine offizielle Umfrage zum Konflikt gibt, genügt ein Blick in die Vergangenheit: Auch vor einem Jahr hatte die amerikanische Luftwaffe Ziele in Syrien angegriffen und damals hatten 61 Prozent der Amerikaner diese Entscheidung befürwortet. Auch hier stammen die Informationen von einer Studie der Quinnipiac Universität.

Kongress-Wahl im Herbst bleibt spannend

Die große Frage bleibt: Wird Trump mit seinen Republikanern bei der Kongress-Wahl im Herbst die Mehrheit behalten? So wie es gerade aussieht, könnte es tatsächlich der Fall sein.

Lesen Sie auch: Trump: Direkte Gespräche mit Nordkorea - Pompeo traf Machthaber Kim.

fm

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